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Warum in die Ferne schweifen….

… wenn das Gute so nah liegt. Diesen Satz kennt jeder und er mahnt uns, dass gute Dinge nicht nur in der Ferne zu finden sind. Das gilt auch für Musik.

Mit den ersten sonnigen Tagen im Jahr kommt der Drang wieder hoch, raus zu gehen und den Tag im Freien zu geniessen. Sei es mit offenem Verdeck unterwegs zu sein oder abends auf dem Balkon den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Gute Musik kann diese Momente noch ein bisschen verschönern.

Bei meinen Streifzügen durch die Musiklandschaft bin ich über einige Titel und Alben gestossen, die hervorragend hierzu passen und die ich niemandem vorenthalten möchte. Zu meiner Überraschung habe ich beim zweiten hinschauen herausgefunden, dass all diese Alben von Schweizer Künstlern stammen.

 

Serafyn – Foam (Singer, Songwriter, Folk) – Die fünfköpfige Kombo aus Basel lädt mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Cello, Gitarren und Gesang zum träumen und verweilen ein. Nicht umsonst zählt der englische Songwriter FINK zu einem ihrer Fans. Und so kam es, dass sie auch schon zusammen oder aber mit The Cinematic Orchestra auf der Bühne standen (beide unbestrittene stereotec Favoriten).

 

 

 

Audio Dope – Audio Dope (Elektro, Trip-Hop) – Mit seinem gleichnamigen Erstlingsalbum bringt der Basler Produzent Mischa Nüesch, der hinter dem Namen Audio Dope steckt, gleich eines meiner Lieblingsalben für 2018 auf den Markt. Spielerisch bewegt er sich durch verschiedene Gerne der elektronischen Musik und bringt so eine schöne Stimmung und Abwechslung ins Album. Hierfür gibt’s auf jeden Fall ein Daumen hoch.

 

 

 

Sensu – Lose Sight (Elektronica) – Auf einem Teppich aus elektronischen Beats kann mit der aus Baden stammen Produzentin auf Reisen gegangen werden. Der Track „Far Away“ weckt dem Titel entsprechend auch irgendwie den Wunsch, mal wieder weit weg zu reisen. Leicht verträumt, spielerisch und farbenfroh – so klingt Ihre erste EP Lose Sight und ich hoffe, es wird nicht das Letzte sein, dass wir von ihr hören werden.

 

 

Suicide Salmon – Birth (Elektronica) – Gediegen dahintreiben kann man hervorragend zu den Beats von Suicide Salmon. Hinter dem Pseudonym versteckt sich der Basler Christian Büttiker, der neben seinem Solo Projekt Suicide Salmon noch in weiteren Bands unterwegs ist. Die EP Birth gibt es zum streamen via Tidal etc. und über Bandcamp zum Download. Für alle „Spinner“, mich inbegriffen, die auf irgendwelche Limited Editions stehen, hat er sich was nettes ausgedacht. Da Platten pressen eine schöne aber teure Idee ist, hat er sich kurzer Hand für eine Limited Edition in Form eines Tape entschieden. Ein Downloadcode gibt’s ebenfalls noch obendrauf. Für alle, die noch ein Tapedeck besitzen, gerne sammeln und Musiker direkt unterstützen, gilt es, zuzuschlagen.

Somit wünsche ich allen noch viele sonnige Tage und entspannte Abende mit Grill, Freunden, Musik und allem was dazugehört. Ich für meinen Teil lege mal die Füsse hoch, schnapp mir ein kühles Blondes und mach die Anlage an. In dem Sinne….

Happy Listening,
Mike Gerber