Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Beyond The Wizzards Sleeve – The Soft Bounce

Manchmal gibt es Alben, die vielleicht nicht das Zeug zum Lieblingsalbum oder Evergreen haben, aber im Moment einfach Laune machen. Und genau so ist es mir mit The Soft Bounce von Beyond The Wizzards Sleeve ergangen. Wie häufig habe ich dieses Album beim durchforsten der Streaming Dienste entdeckt. Dieses Mal läuft das Ganze unter der Rubrik Alternativ und da sich das Album nicht wirklich einer bestimmten Musikrichtung zuordnen lässt, finde ich, passt der Begriff Alternativ ganz gut. ?

An alle die sich das Album anhören möchten, sei gesagt, nicht von den ersten beiden Track’s irritieren lassen, der Rest des Ablums ist komplett anders, soviel schon mal vorweg.theSoftBounce Zu Beginn geht die Scheibe mit dem Track „Iron Age“ gleich richtig durch die Decke. Da haut es einem die dreckigen Gitarrenriffs mit ordentlich verzerrte Stimme und grossem Getöse nur so um die Ohren, was dem zartbesaiteten Hörer wahrscheinlich nicht gefällt, aber mir zwischendurch auch mal richtig Freude bereitet. Aber wie gesagt, nicht vom Anfangsbouquet einschüchtern lassen. Denn es gibt auch noch Tracks wie „Creation“ die mehr in Richtung „Ich und mein Mojito an einem lauen Sommerabend an einer Strandbar“ gehen, oder auch „Finally First“ der in guter alter Breakbeat Manier daher kommt.

So abgefahren der Name des Duos ist, so kommt auch das Album daher. Die Mischung aus schnellen Tracks und ganz ruhigen Passagen, macht das Album sehr facettenreich und bietet so eine gelungene Abwechslung für zwischendurch.

Wer sich also nicht fürchtet, dem Zauberer in den Ärmel zu gucken und gerne auf eine musikalisch buntgemischte Tüte Gummibärchen steht, kann Gefallen an der Scheibe finden. Für mich jedenfalls hat die Scheibe vielleicht nicht unbedingt das Zeug zum Dauerbrenner aber Spass macht sie trotzdem.

Das Album finden Sie auf Tidal wie auch auf Qobuz. In dem Sinne, viel Spass mit bunter Musik und Happy Listening.